Fabrica-Medica2

Das Prinzip

Gemeinsam mit allen für die jeweilige Frage relevanten Stakeholdern werden in einem 3-stufigen Format (Einstimmen – Abstimmen – Zustimmen) Themen geradlinig und ergebnisorientiert bearbeitet und dokumentiert. Dem zu Beginn gemeinsam festgelegten Ergebnis wird im 3. Workshop “zugestimmt”, eine ev. anschließende Detailausarbeitung schließt die Workshop-Trilogie nach max. 12 Monaten ab.

Bisherige Themen

Der Krankenhaus-Planungsprozess

Wo sind die Probleme? Was wäre ideal? Lässt sich der Planungsprozess normieren? Mit diesen Fragen starten ca. 25 Teilnehmer u.a. aus den Bereichen Krankenhaus-Management, Krankenhaus-Nutzer, Architekten, Fachplaner und öffentliche Institutionen. Anhand von “be-greifbaren” Modellen wurde eine Planungsmatrix entwickelt und verfeinert, die die Grundlage für einen mit allen Beteiligten abgestimmten Leitfaden bildet.

Klinisches Prozess-Benchmarking

Wie erreichen wir exzellente Prozesse? Welche Prozesskennzahlen lassen sich messen? Lassen sich klinische Arbeitsprozesse benchmarken?
In den Prozessen entsteht die Wertschöpfung; hier erfolgt aus der Ressourcenverbrauch; hier definiert sich Wirtschaftlichkeit. Mit Hilfe des in dieser Workshop-Trilogie entwickelten 6-Ebenen-Modells werden die medizinische Behandlung und der benötigte Ressourcenverbrauch gegenüber- und zur Diskussion gestelt. Die Haptik erleichtert den teilnhemenden Stakeholdern u.a. aus den Bereichen Krankenhaus-Management, Krankenhaus-Nutzer, IT und Medizintechnische Industrie die Diskussionen und Abstimmungen. Das Modell soll zu Weiterbildungszwecken verwendet und in einer Software abgebildet werden

Gestaltung einer Notaufnahme für effektive und effiziente Behandlungsabläufe

Die Notaufnahme (NA) ist ein Paradebeispiel für hochkomplexe Krankenhausstrukturen: unterschiedlichste Dringlichkeit bei unklarer Diagnose, interdisziplinäres Zusammenspiel von klinischen Experten mit vielen Schnittstellen. Sie gilt als Steuerer der stationären Auslastung (intern) und ist – durch die vielen Kontakte zu Patienten und Angehörigen – Aushängeschild für das gesamte Haus (extern).

Die Gestaltung einer Notaufnahme hat wesentlichen Einfluss auf Effektivität und Effizienz der patientenbezogenen Behandlungsabläufe und der mitarbeiterbezogenen Arbeitsabläufe.
Die Gestaltung umfasst viele Komponenten. So ist beispielsweise die personelle Ausstattung und Qualifikation der Mitarbeiter immanent wichtig. Dies ist aber, wie viele andere Komponenten, primär eine interne Gestaltungsaufgabe.

Diese Workshop-Trilogie konzentriert sich auf zwei wesentliche Gestaltungskomponenten, die ein Zusammenwirken ganz unterschiedliche Disziplinen krankenhausübergreifend nahelegen: Räumliche sowie Informations- und Kommunikationstechnische (I&K) Strukturen.

 

Ihr Ansprechpartner

Friesdorf

Prof. Dr. med. habil. Wolfgang Friesdorf
Tel. +49 (0)30 83 22 10 50
wolfgang.friesdorf@hcmb.org