HCMB - Institute for Health Care
Systems Management Berlin eG



Workshop-Trilogie Fabrica Medica
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
fabrica (lat.): Werkstatt; medica (lat.): Heilpflanze

Unser Lösungsansatz für komplexe Fragestellungen aus dem Gesundheitswesen.

Gemeinsam mit allen für die jeweilige Frage relevanten Stakeholdern (max. 30 Teilnehmer) werden in einem 3-stufigen Format (Einstimmen - Abstimmen - Zustimmen) Themen geradlinig und ergebnisorientiert bearbeitet und dokumentiert. Dem zu Beginn gemeinsam festgelegten Ergebnis wird im 3. Workshop “zugestimmt“, eine ev. anschließende Detailausarbeitung schließt die Workshop-Trilogie nach max. 12 Monaten ab.
 
Prozessorientierte KH-Planung (2010)
Wo sind die Probleme? Was wäre ideal? Lässt sich der Planungsprozess normieren? Mit diesen Fragen starten ca. 25 Teilnehmer u.a. aus den Bereichen Krankenhaus-Management, Krankenhaus-Nutzer, Architekten, Fachplaner und öffentliche Institutionen. Anhand von „be-greifbaren“ Modellen wurde eine Planungsmatrix entwickelt und verfeinert, die die Grundlage für einen mit allen Beteiligten abgestimmten Leitfaden bildet.

Ergebnis:
Allgemeiner Leitfaden für Planer und Bauträger im Gesundheitswesen (Veröffentlichung geplant: 1. Quartal 2012)
 
Klinisches Prozess-Benchmarking (2010/11)
Wie erreichen wir exzellente Prozesse? Welche Prozesskennzahlen lassen sich messen? Lassen sich klinische Arbeitsprozesse benchmarken?

In den Prozessen entsteht die Wertschöpfung; hier erfolgt aus der Ressourcenverbrauch; hier definiert sich Wirtschaftlichkeit. Mit Hilfe eines 3-dimensionalen Modells werden auf 6 Ebenen die medizinische Behandlung und der benötigte Ressourcenverbrauch gegenüber- und zur Diskussion gestelt. Die Haptik erleichtert den teilnhemenden Stakeholdern u.a. aus den Bereichen Krankenhaus-Management, Krankenhaus-Nutzer, IT und Medizintechnische Industrie die Diskussionen und Abstimmungen. Das Modell soll zu Weiterbildungszwecken verwendet und in einer Software abgebildet werden

Ergebnis:
Konzept für ein klinische Prozess-Benchmarking und Anforderungskatalog an ein internetbasiertes Portal für klinische Prozess-Benchmarking
 
Gestaltung einer Notaufnahme für effektive und effiziente Behandlungsabläufe (2011/12)
Die Notaufnahme (NA) ist ein Paradebeispiel für hochkomplexe Krankenhausstrukturen: unterschiedlichste Dringlichkeit bei unklarer Diagnose, interdisziplinäres Zusammenspiel von klinischen Experten mit vielen Schnittstellen. Sie gilt als Steuerer der stationären Auslastung (intern) und ist – durch die vielen Kontakte zu Patienten und Angehörigen – Aushängeschild für das gesamte Haus (extern).
Die Gestaltung einer Notaufnahme hat wesentlichen Einfluss auf Effektivität und Effizienz der patientenbezogenen Behandlungsabläufe und der mitarbeiterbezogenen Arbeitsabläufe.
Die Gestaltung umfasst viele Komponenten. So ist beispielsweise die personelle Ausstattung und Qualifikation der Mitarbeiter immanent wichtig. Dies ist aber, wie viele andere Komponenten, primär eine interne Gestaltungsaufgabe.

Wir wollen uns in dieser Workshop-Trilogie auf zwei wesentliche Gestaltungskomponenten konzentrieren, die ein Zusammenwirken ganz unterschiedliche Disziplinen krankenhausübergreifend nahelegen: Räumliche sowie Informations- und Kommunikationstechnische (I&K) Strukturen.

Ziel ist die Erarbeitung eines allgemein gültigen Leitfadens für die Gestaltung von Raum- und I&K-Strukturen.